The Guest Blog

Gastbeitrag von Yves Bertoncini und Dr. Rainer Wend.

Die verstärkte deutsch-französische Zusammenarbeit bringt neuen Schwung in die europäische Integration. Die EU muss neue Wege gehen im Bereich Sicherheit und Verteidigung und neuen wirtschaftlichen Investitionen zur Stärkung des Euroraums und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern dienen!

Die Präsidenten der Europäischen Bewegung in Frankreich und Deutschland Yves Bertoncini und Dr. Rainer Wend begrüßen ausdrücklich die heutigen Beschlüsse der Nationalversammlung und des Deutschen Bundestages zum 55. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages. “Aber wir müssen in Deutschland und Frankreich mehr Rücksicht auf unsere Nachbarn nehmen und den Élysée-Vertrag europäisieren!”, so die Präsidenten. “Die deutsch-französische Zusammenarbeit müsse ein Hilfsmotor sein, der die europäische Demokratie und ihre Institutionen in Krisenzeiten stärkt und nicht europäische Nachbarn ignoriert oder gar hängen lässt” so die Präsidenten weiter.

“Unsere Bürgerinnen und Bürger spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Union, in der sie leben möchten. Wir begrüßen die Organisation von Bürgerbefragungen und haben es vor, an der Entstehung von gemeinsamen Zukunftsprojekten mitzuarbeiten und die Spaltungen zwischen den Europäern zu verringern”

Die demokratische pluralistische Gesellschaft muss in beiden Ländern gestärkt werden. Nur so könne Nationalismus und Populismus eingedämmt werden. “Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist entscheidend, um neuen Schwung in die europäische Integration zu bringen. Um die Europäische Union effizienter, geeinter und demokratischer zu machen, müssen Deutschland und Frankreich die ganze Welt betrachten und alle Mitgliegsstaaten treiben” sagt Yves Bertoncini.

“Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist entscheidend, um neuen Schwung in die europäische Integration zu bringen. Um die Europäische Union effizienter, geeinter und demokratischer zu machen, müssen Deutschland und Frankreich das ganze Bild betrachten und alle Mitgliegsstaaten einbinden “

“Bürgerbefragungen zur Förderung der demokratischen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit” werden zu Recht von den Parlamenten in Berlin und Paris gefordert. “Unsere Bürgerinnen und Bürger spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Union in der sie leben möchten. Wir begrüßen die Organisation von Bürgerbefragungen und haben es vor, an der Entstehung von gemeinsamen Zukunftsprojekten mitzuarbeiten und die Spaltungen zwischen den Europäern zu verringern” ist Yves Bertoncini überzeugt.

“Neben den Bürgerforen muss der strukturierte Dialog der Politik mit den gesellschaftlichen, demokratischen Kräften, unter Einschluss von Sozialpartnern und Vereinen gefördert werden”

Damit Bürgerforen aber keine medialen Alibiveranstaltungen werden, die nur einzelnen Interessengruppen oder Regierungen dienen, müssen sie hohen Standards genügen und nach dem Zufallsprinzip repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger auf lokaler Ebene und europaweit mit den gleichen Prinzipien umfassen. “Neben den Bürgerforen muss der strukturierte Dialog der Politik mit den gesellschaftlichen, demokratischen Kräften, unter Einschluss von Sozialpartnern und Vereinen gefördert werden”, ergänzt Dr. Rainer Wend.

Auch EBD-Vorstandsmitglied und Mitglied des Deutsch-Französischen Kulturrates Dr. Florian Drücke äußerte sich zu 55 Jahren Élysée-Vertrag:

“Der Elysée-Vertrag ist, ausgehend von der Versöhnung beider Völker, immer noch die Grundlage der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Das dadurch entstandene verlässliche Band beider Länder ist gerade in der aktuellen Situation, vor dem Hintergrund der europäischen Herausforderungen, ebenso wichtig wie notwendig.”

“Der Elysée-Vertrag ist, ausgehend von der Versöhnung beider Völker, immer noch die Grundlage der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Das dadurch entstandene verlässliche Band beider Länder ist gerade in der aktuellen Situation, vor dem Hintergrund der europäischen Herausforderungen, ebenso wichtig wie notwendig.“

Am 22.01.1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast den sogenannten deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Er sollte die kriegsreichen Jahre zwischen den zwei Nationen für immer beenden und eine enge Beziehung für die Zukunft begründen.

Tweet about this on TwitterShare on Facebook0Share on Google+0Share on LinkedIn0
Author :
Print